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Tabuthemen,

Trauerbegleitung

Tabuthemen: Werden in der Regel im unausgesprochenen gegenseitigen Einvernehmen aus der Beziehung ausgeklammert und nicht angesprochen. Es sind häufig Themen, die mit Scham und Schuld(-gefühlen) besetzt sind, wie Kriegsereignisse oder Sterben und Tod. In der Beziehung von pflegebedürftigen Eltern und pflegenden Kindern gehört häufig ein anstehender Umzug ins Pflegeheim zu den klassischen Tabuthemen.

Trauerbegleitung hat das Anliegen, Trauernden zu helfen, ihre Trauer zu verarbeiten. Sie sollen befähigt werden, sich der Auseinandersetzung mit dem entstandenen Verlust zu stellen. Dabei geht es nicht darum, sie von der Trauer zu befreien, sondern sie dabei zu unterstützen, den erlebten Verlust sowie die damit verbundene Trauer als einen Bestandteil ihres Lebens anzunehmen, um nach dem vollzogenen Trauerprozess gestärkt und lebensbejahend ihren Alltag zu bewältigen. Trauerbegleitung geschieht z.B. im Rahmen von Trauercafés, Gruppen und Seminaren. Auskunft über Angebote vor Ort gibt die Diakonische Bezirksstelle.

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