Wir alle kennen den Durst nach Wasser. Wenn wir durstig sind, trinken wir. Dann ist der Durst erstmal für eine Weile gestillt. Irgendwann werden wir dann von neuem durstig und brauchen wieder etwas zu trinken.
Aber dann gibt es da auch diesen anderen Durst – das hat mich angerührt bei meinen Überlegungen zum Predigttext. Den Durst, der nicht mit einem Glas Wasser zu löschen ist. Kennen wir den nicht alle in der einen oder anderen Weise?
Vielleicht den Wunsch nach Nähe, nach Gemeinschaft und Geborgenheit.
Vielleicht die Sehnsucht nach einem guten Leben, das Sinn hat.