Hierbei handelt es sich um eine abgewandelte Form der Validation.
Entwickelt wurde die IVA von der Diplom-Pädagogin und Psychogerontologin Nicole Richard. Sie beschäftigt sich seit 1989 theoretisch und praktisch mit Validations-Arbeit.
Im Mittelpunkt der IVA steht die „Orientierung am Gefühl der Betroffenen“. Die Gefühle sollen, wie bei der Validation nach Feil, wahrgenommen und in kleinen Sätzen wiedergegeben werden.
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Ziele in der Begleitung und Pflege sind für die IVA u.a. die Vermittlung von Geborgenheit und Sicherheit, die Förderung des Kontaktes mit anderen und die Teilnahme an der Gemeinschaft. |
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Im Unterschied zur Validation wird bei der IVA allerdings kein Zusammenhang zwischen ungelösten Problemen der Vergangenheit und aktueller Desorientierung gesehen. Man geht bei diesem Konzept davon aus, dass der Rückzug in die Vergangenheit aus der Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnisses und der Gegenwartsorientierung resultiert.
Ziele in der Begleitung und Pflege sind für die IVA u.a. die Vermittlung von Geborgenheit und Sicherheit, die Förderung des Kontaktes mit anderen und die Teilnahme an der Gemeinschaft. Als Zielgruppe nennt Richard alle Menschen, bei denen man insbesondere Phänomene der Desorientierung beobachten kann.
Adelheid Bauer, in: Evangelische Landeskirche in Württemberg / Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V. (Hrsg.), Ich will euch tragen. Handbuch, Arbeitshilfe für die Seelsorge in der Altenpflege, 2006, S. 359.
Literaturtipp: Maciejewski, Britta/ Sowinski, Christine/ Besselmann, Klaus: Qualitätshandbuch – Leben mit Demenz. Zugänge finden und erhalten in der Pflege, Förderung und Begleitung von Menschen mit Demenz und psychischen Veränderungen. Ringbuch im Schuber. Kuratorium Deutsche Altenhilfe. Köln 2001.