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Seelsorgerliches Gespräch

Schule des Zuhörens

„Klavierspielen kann man durch Lesen einer Klavierschule lernen.“ Ob Sie diesem Satz zustimmen?

Falls Ihre Antwort „ja“ lautet, sind Sie bereit, sich auf Fingersätze, schriftliche Erklärungen zur Anschlagsdynamik und so weiter einzulassen, und ahnen zugleich, dass es ein weiter Weg vom Lesen über das Ausprobieren des Gelesenen am Klavier bis hin zum wirklichen Musizieren ist. Ähnlich ist das mit der Gesprächsführung.

Diese schriftlichen Erläuterungen ersetzen nicht die „Klavierlehrerin“ – sprich: einen lebendigen, wahrnehmungsfähigen Partner, der Ihnen konkrete Hinweise gibt, die gerade Sie für Ihre Art der Gesprächsführung brauchen. Doch ein Anfang kann hier gemacht werden. Und außerdem: Sie „spielen ja längst Klavier“. Anders gesagt: Sie führen ja schon lange Gespräche! – Was soll eigentlich anders werden?

Darüber möchte ich mit Ihnen nachdenken. Dies soll so aussehen:

  1. Gedanken über das Zuhören (Grundhaltung und „Hörart“)
  2. Elemente guter Gespräche
  3. Praktische Beispiele
  4. Das Ziel eines seelsorglichen Gesprächs
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