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Gottesdienst Ostern (Markus 16, 1-8)

Wer rollt uns den Stein von des Grabes Tür?
Pfarrerin Susanne Vetter

 

Vorbereitung:

Basteln eines sog. „Rollsteingrabes“ (Höhle mit Rollstein wie sie in Palästina als Grabstätten benutzt wurden) aus Karton und Pappmaschee. Den Stein habe ich aus Styropor geschnitten und bemalt.

Das Basteln kann auch in einer Kreativgruppe eines Heimes geschehen, dann ist der Bezug der Senioren/innen dazu noch stärker.

 

Weiteres Material:

zwei Eglifiguren

ein LED Teelicht (ins Grab)

ein kleines Väschen mit kleinen Blümchen (vor das Grab)

Sitzordnung der Gemeinde am besten im Halbkreis.

Das Grab steht auf der Erde. Es ist verschlossen, d. h. der Stein ist vor dem Höhleneingang.

 

Diesen Gottesdienst kann man auch noch nach Ostern, in der Osterzeit feiern.

Teil I: 

Lesung von Mk 16,1-8: nach 16,3 unterbrechen und „den Stein von des Grabes Tür wälzen“.

Nach der Lesung „Christ ist erstanden“ singen.

Teil II: Predigt als freie Erzählung

(hier in Stichworten)

Der Tod Jesu erschüttert die Jünger und Jüngerinnen zutiefst.

Ihr ganzer Lebensinhalt ist zerbrochen. Was nun?

Drei Frauen bleiben „in Bewegung“. Am Sabbat dürfen Juden den Friedhof nicht betreten. Aber gleich als der Sabbat vorüber ist, kaufen die beiden Marias und Salome Öle ein, um den toten Freund zu salben. So war es Sitte. Ein letzter Liebesdienst.

Maria trägt das Öl. (Hier eine Egli-Frauenfigur auf den Weg von hinten zum Grab stellen. Nur eine, denn das erleichtert die persönliche Identifikation mit der Figur).

Maria geht zum Grab und denkt traurig nach: „Ach das alles ist so unendlich schwer. Und jetzt noch der schwere Stein vor dem Grab. Wie sollen wir den nur vom Eingang rollen, dass wir an Jesus herankommen? Wird da jemand sein, der uns hilft?“ 

Sie kommt zum Grab (Maria neben den Eingang stellen).

Der Stein ist weg! Wie wird sie erschrocken sein!

Sie ging hinein in die Grabhöhle (Maria hineinstellen). Der tote Freund war nicht da! Mein Gott! Auch das noch. (Maria denkt:) „Ist er gestohlen? Wo haben sie ihn hingelegt? Wie kann das passieren?...“

Da erst sieht sie einen Jüngling in weißem Gewand in der Höhle sitzen.

Er sagt zu Maria: „Hab keine Angst! Du suchst Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden. Er ist nicht mehr hier. Schau, da haben sie ihn hingelegt. Geh zurück zu den Jüngern und zu Petrus und sag ihnen, dass Jesus euch vorausgeht nach Hause, nach Galiläa. Geht dorthin zurück. Da werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.“

Maria geht aus dem Grab. (Maria wieder vor das Grab neben den Grabeingang stellen, mit dem Blick auf den Rücken Jesu)

Jesus ist auferstanden. Und er ist auf dem Weg nach Galiläa (Jesus mit dem Rücken zum Grab so weit wie möglich weg vom Grab vor die Senioren/innen stellen. Evtl ein paar Blüten auf seinen Weg zwischen das Grab und ihn streuen). Er geht nach Hause, dort wo sie alle herkommen. Da wartet der Auferstandene auf sie. Er geht ihnen voraus. 

Er geht uns voraus. In unser jetziges Zuhause. In unsere Zimmer. Dort wartet der Auferstandene auf uns. Er wartet auf dich.

Amen

Lied: Er ist erstanden


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