Wenn Menschen miteinander leben und arbeiten, ist es unausweichlich, dass eigene Wünsche und Hoffnungen nicht in jedem Fall erfüllt werden.
Der Versuch, Ärger, Konflikte und Enttäuschungen zu verdrängen, unter „den Teppich zu kehren“, führt unweigerlich zu noch mehr Unzufriedenheit mit sich und den anderen, und möglicherweise werden dadurch auch Entscheidungen verhindert bzw. zu spät getroffen.
„Streiten verbindet“: Auseinandersetzungen helfen Beziehungen zu klären, Klarheit zu schaffen über Vorgehensweisen, Entscheidungen transpa rent zu machen, Hintergründe für Verhalten zu verstehen. Bewährt haben sich folgende Konfliktbewältigungsstrategien:
Um Konflikte auszutragen, braucht es Raum und Zeit und wenn nötig auch externe Hilfe. Darüber hinaus gilt es
Aggressionen sind nicht per se schlecht. Es kann ungeheuer entlastend sein, manchmal „Dampf abzulassen“. Dies sollte jedoch in einer Form geschehen, die nicht verletzt. Wenn es doch einmal zu Entgleisungen kommt, ist eine Entschuldigung wichtig.
Es gilt, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und anzuerkennen, dass für mein Gegenüber dasselbe gilt.