Viele Menschen glauben, dass man von Geburt an einen Zugang zur Spiritualität habe oder eben nicht.
Im Folgenden soll anschaulich werden, dass auch Menschen, die bisher keinen Zugang zu Glaubensfragen gefunden haben, von entsprechenden Fortbildungsangeboten profitieren können. Ziel ist es, den Mitarbeitenden in der Pflege Raum zu geben ihren eigenen Kraftquellen nachzuspüren, und die Gelegenheit zu geben, die christliche Tradition kennen zu lernen.
Im Folgenden fasst Pfarrer Gernot Werner, Theologischer Referent des Diakonischen Werks Sachsen, seine langjährige Erfahrung in der geistlichen Weiterbildung für Mitarbeitende zusammen.
Geistliche Weiterbildung ist der Königsweg der Integration der Mitarbeitenden in das diakonische Gestalten. Erleben sie sich selbst als von Gott und durch ihre leitenden Kolleginnen und Kollegen freundlich und erwartungsvoll angesehen, können sie wiederum den ihnen anvertrauten pflegebedürftigen Menschen solches Ansehen geben. Und aus dem Verständnis für die ihnen anvertrauten Menschen verstehen sie, wie wichtig sie selbst in ihrer Arbeit sind.
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Geistliche Weiterbildung ist der Königsweg der Integration der Mitarbeitenden in das diakonische Gestalten. Gernot Werner |
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Vergewisserung der Pflegemitarbeitenden in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung (1), Erkennen der täglichen Situation als eines Moments auf dem Lebensweg (2) und Verstehen des von ihnen Erwarteten (3) sind dabei Schwerpunkte, aus denen sich die ganze mögliche Themenvielfalt für spirituelle Fortbildungen ergibt. Spirituelle Anleitung ist dann mehr als die Einbindung in das Leitbild oder die christliche Identität des Trägers, mehr als Wissensvermittlung - es ist Sorge um die Seele der Mitarbeitenden. Gut, wenn sie spüren, dass sie es uns wert sind!