- Lied (z.B. EG 391; 331; 503)
- Abendmahlsteil (wenn möglich) Einleitung: „Schmecket und sehet wie freundlich der Herr ist, wohl dem der auf ihn traut.“ (Psalm 34,9). Einsetzungsworte gemeinsam: „Der Herr Jesus in der Nacht...“. Gebet: „Herr ich bin nicht wert, dass du einkehrst unter meinem Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund. Amen“. Austeilung: Gute Erfahrungen habe ich mit der Intinctio gemacht. Wir teilen – nach einer kurzen Erklärung – meistens zu zweit aus. Die erste Person gibt die Hostie in die Hand, die zweite hält den Kelch, in den die Hostie getaucht wird, und sagt ein persönliches Wort. Für sehr hilflose Besucher tauchen wir ein. Dankgebet: gemeinsam Psalm 103,1-4: „Lobe den Herrn, meine Seele...“
- Fürbitten: frei formuliert, hier könnte man an Angehörige, Pflegemitarbeiter, Bettlägerige und Verstorbene denken (ersatzweise Liedvers EG 484,3; 445,5)
- Vaterunser
- Segen – Jeder Besucher bekommt dabei ein Kreuz mit Öl auf die Stirn oder die Hand. (Es dauert nicht so lange, wenn zwei segnen und salben können.)
Als Schlusslied eignet sich am besten das Lieblingslied des Jahres (z.B. EG 376, 321, 623).
Gertraude Reich-Bochtler, in: Evangelische Landeskirche in Württemberg / Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V. (Hrsg.) V.i.S.d.P. Dr. Antje Fetzer, Ich will euch tragen. Handbuch, Arbeitshilfe für die Seelsorge in der Altenpflege, 2006, S. 63-64.