Das Alter blüht auf
- der Sorge für die Seele Raum schaffen
- diakonisch handeln
Weil…
in der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Tuttlingen in mehreren Strukturebenen eine Unzufriedenheit mit bzw. ein Mangel an kirchlichen/ seelsorgerlichen Angeboten für Senioren erlebt wird
- Den PfarrerInnen fehlt es an Zeit für Einzelbesuche bei alten Gemeindegliedern, egal, ob sie zu Haus oder im Pflegeheim leben.
- Die Pflegeheime wünschen sich eine intensivere und verlässliche seelsorgerliche Betreuung ihrer BewohnerInnen.
- Es gibt in allen Teil-Kirchengemeinden Einzelpersonen, die mit pfarramtlicher Kenntnis oder ganz privat Besuche bei alten Gemeindegliedern machen, aber sie erfolgen spontan, sporadisch und unkoordiniert.
- Arbeit mit jüngeren Senioren gibt es in der Evangelischen Kirche in Tuttlingen nicht, wenn man von der Feier der Goldenen Konfirmation und einzelnen Angeboten der Erwachsenenbildung einmal absieht.
Deshalb…
soll eine hauptamtliche Stelle innerhalb der Gesamtkirchengemeinde
- Zeit haben für Besuche in den Pflegeheimen und Gemeinden
- Ehrenamtliche für Besuchsarbeit gewinnen und begleiten
- Gottesdienste in den Pflegeheimen halten
- Seniorenarbeit außerhalb der traditionellen Seniorenkreise anbieten in Formen, die jüngere Senioren ansprechen
- Koordinationsarbeit im Seniorenbereich leisten
Und siehe da…
obwohl die Gesamtkirchengemeinde nicht über die finanziellen Mittel verfügt, um diese Stelle selber finanzieren zu können, sucht und findet sie im Evangelischen Krankenpflegeverein und im evangelischen Altenpflegeheim Elias-Schrenk-Haus zwei Einrichtungen, die eine halbe Stelle für ein/e hauptamtliche Diakon/in für eine Projektdauer von drei Jahren finanzieren.
"Neuordnung der Seelsorge an alten Menschen in der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Tuttlingen" - den Projektbericht von Diakonin Helga Raschko, Tuttlingen, zum Herunterladen.