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Pilotprojekt Knittlingen

Das Generationennetzwerk Knittlingen

Jung und Alt
                        Hand in Hand

Unter dem Motto: „Eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei“ hat die evangelische Kirchengemeinde angefangen ein Konzept für die Arbeit mit älter werdenden Menschen zu entwickeln und dafür geeignete Strukturen zu schaffen. Ältere und alte Menschen benötigen nicht nur Hilfe, sondern können viel zur Gestaltung des sozialen Lebens in einer Stadt beitragen. Ausgehend von den Bedarfen im Sozialraum ist es das Ziel des Projektes, die Beziehungen zwischen den Generationen so zu stärken, dass Einzelne, Gruppen und Institutionen wechselseitig voneinander profitieren. Hauptakteure sind Kirchengemeinden, Pflegezentrum, Krankenpflegeverein, Seniorenwohnanlage, Schule, Kindergarten, Kommune, Diakoniestation, örtliche Ärzte und viele engagierte Ehrenamtliche. Erste Bedarfserhebungen bei den beteiligten Institutionen und beim Generationenforum zum Projektstart ergaben erste konkrete Aufgaben:

- Wiederbelebng eines monatlichen Seniorentreffs unter Gewinnung der
  Generation 55+ und in Kooperation zwischen Kirchengemeinden und
  Kommune.
- Entwicklung eines Seelsorgekonzeptes für das Pflegezentrum.
- Entwicklung eines seelsorglichen Angebotes für die Seniorenwohnanlage.
- Erarbeitung neuer Geschäftsordnungen für die Kirchengemeinden der Stadt 
  Knittlingen und ihrer Teilorte im Bezug auf die seelsorgliche Arbeit in den
  Altenhilfeeinrichtungen.
- Aufbau eines Hopsizdienstes für die biesher unversorgten Gemeinden der
  Diakoniestation.
- Entwicklung eines "generationenverbindenden Sommerferienprogramms".

Außerdem waren die Einrichtung einer Ehrenamtsbörse, die Erprobung von verschiedenen Patenschaftsmodellen und die Weiterentwicklung unterschiedlicher Formen des sozialen Engagements in Schule und Konfirmandenarbeit im Blick. Von Anfang an war im Projektentwurf ein lernendes und sich systemisch-evolutionär weiterentwickelndes Generationennetzwerk im Blick. Tatsächlich hat sich Manches anders entwickelt, als es geplant war und die Entwicklung geht weiter.

Diakonin Ellen Eidt, Diakonat Knittlingen

Die Projektdokumentation mit den Anlagen 2, 3, 4 und 5 kann hier heruntergeladen werden.

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