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Pilotprojekt Bad Waldsee
Frau Waldsee macht sich auf den Weg ...

Frau Waldsee macht sich auf den Weg ...

Frau Waldsee macht Besuche
                                Männer tun´s auch ...

Ein „niederschwelliges" Schulungsmodell für Besuchsdienste in Gemeinden und in Altenpflegeheimen

Das Schulungsmodell wurde realisiert im Rahmen eines Projektes der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und des Diakonischen Werks Württemberg. Es ist das Ergebnis eines Konsultationsprozesses mit den örtlichen Besuchsdienstgruppen und Altenpflegeheimen und der Hospizgruppe in Bad Waldsee.

Eine kurze „Bedienungsanleitung“ vorneweg: Das Material müsste sich eigentlich selbst erklären. Trotzdem noch ein paar Hinweise:

  1. Die Schulung ist selbstverständlich nur ein erster Einstieg in eine Ausbildung. Sie soll Grundlage sein für weitere Ausbildung. So wurden wesentliche Bereiche noch gar nicht behandelt, z.B. Umgang mit Tod und Sterben, Depression etc. Einmal müssen die Besuchsdienste begleitet werden durch die Leitung, zum anderen können die weiteren Themen bei weitem besser behandelt werden, wenn schon eine gewisse Praxis vorauszusetzen ist. Ideal ist natürlich eine regelmäßige supervisorische Begleitung.

  2. Alles, was benötigt wird, findet sich in der pdf-Datei: Verlaufsplanung der Einheiten, Bilder, die zur Auflockerung gezeigt werden können, Exkurse und Schaubilder. Benötigt werden für die Durchführung: Flipchart, Overheadprojektor (Bilder und Schaubilder müssen dann auf Folie kopiert werden) oder Beamer mit Laptop. Dazu müssen Bleistifte oder Kugelschreiber und Moderationsstifte für die Teilnehmenden vorhanden sein und jede Menge Moderations-Karten. Zum Bearbeiten der ausgefüllten Karten wird dann eine Moderationswand oder eine freie Fläche benötigt, an der die Karten jeweils befestigt werden können (ausreichend Nadeln oder Tesa!). Aber dann müsste alles vorhanden sein.

  3. Zwei Module, die ganz speziell auf die Situation im Pflegeheim zugeschnitten sind (rechtliche Dinge und Umgang mit Demenz) wurden zum größten Teil von Pfarrer Dr. Thomas Mäule entwickelt (Referent für Theologie und Ethik bei der Evangelischen Heimstiftung e.V. in Stuttgart), die methodischen Anregungen sind von mir.

  4. Bei aller Ernsthaftigkeit bitte nicht vergessen: Ausbildung soll auch Spaß machen! Die begleitende Erzählung ist mit Absicht leicht und humorvoll gehalten. Das sollte auch beim Lesen „rüber“ kommen.

  5. Für alle, die eine Einführung in das Modell erhalten wollen, bietet das Seminar für Seelsorgefortbildung in Stuttgart Birkach ab 2010 regionale Einführungstage an. Näheres entnehmen Sie bitte dem Programm des Seelsorgeseminars. Im Internet unter www.ksa-stuttgart.de oder auch unter www.seelsorge-im-alter.de.

Für das Projektteam
Pfarrer Wolfgang Bertl, Bad Waldsee
Supervisor und Kursleiter (KSA/DGfP)

 

Die Projektdokumentation zum Herunterladen.

Die Schulungsmaterialien zum Herunterladen.

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