Plakate und Handzettel müssen entworfen werden, die ansprechend gestaltet sind und mit ihrem Inhalt eine breite Öffentlichkeit ansprechen – sie laden zu Informationsabenden ein, ohne schon für den Besuchsdienst zu werben. Parallel hierzu müssen die Themen der drei Informationsabende formuliert und die Abende mit dem Referentenabgesprochen werden. Es darf nicht vergessen werden, das Gemeindehaus zu reservieren.
Ein Slogan für das Projekt muss gefunden werden.
Ein Prospekt ist notwendig, der sich an die richtet, die bereits Interessean der Mitarbeit in einem Besuchsdienst für das Alten- und Pflegeheimhaben. Der Prospekt soll Klärungshilfe bieten und deshalb das Konzeptdes Besuchsdienstes vorstellen sowie Erwartungen an dieEhrenamtlichen formulieren. Der Starttermin des Besuchsdienstes solldarauf auch veröffentlicht werden.
Plakat, Handzettel und Prospekt sollen so gestaltet sein, dass deutlichist, dass sie für eine Sache werben. Eine Reprofirma vor Ort wird in diePlanung von Plakaten, Handzetteln und Prospekten einbezogen. ImKirchengemeinderat bzw. bei der Heimleitung wird rechtzeitig dieBewilligung der entstehenden Kosten beantragt.Ein Gemeindeglied wird beauftragt, Fotoaufnahmen von der Kircheund dem Altenpflegeheim zu machen.Unsere Projektgruppe einigt sich auf den Slogan „Besuchen verbindet“,der jeweils auf einem Stück eines Regenbogens sichtbar wird.
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Besuchen verbindet Slogan des Ditzinger Besuchsdienstes |
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Vierzehn Tage vor dem ersten Informationsabend werden die Plakateaufgehängt und die Handzettel ausgelegt. Personen, die von der Projektgruppe direkt für die Mitarbeit imBesuchsdienst angesprochen wurden, erhalten eine schriftlicheEinladung zu den Informationsabenden und den Prospekt.
Ein Schaukasten der Kirchengemeinde wird in der Zeit derInformationsabende durch die Projektgruppe gestaltet.Im Gemeindebrief der Kirchengemeinde wird das Projekt vorgestellt,ebenso auch bei den Abkündigungen im Gottesdienst.
An die örtlichen Medien wird ein kurzer Pressetext verschickt. Besuchen verbindet, „Ältere Menschen begleiten – ältere Menschenbesuchen“: Zu diesem Thema wird in einem vierzehntäglichenRhythmus zu drei Abenden eingeladen. Am Einführungsabend kommen 40 Interessierte. Ein Mitarbeiter aus dem Evangelischen Gemeindedienst referiert zum Thema: „Älteren Menschen begegnen – meineRolle als Besucher/ Besucherin“. Der Referent führt unter anderem aus: In der Bibel ist das Alter fast ausschließlich positiv besetzt. Dass im Leben die negativen Assoziationen überwiegen, zeigt sich bald. Der Referent stellt weitere Fragen wie: Was erwartet mich bei meinen Besuchen? Will und kann ich den Erwartungen gerecht werden, die diese Menschen an mich stellen? Was gebe ich diesen Menschen? Wozu bin ich bereit? – und versucht eine Antwort zu geben.
Die Referate der beiden anderen Abende lauten: „Miteinander reden – einander verstehen“ und „Besuchen verbindet – Besuchsdienst im Haus Friederike“
Am Ende des dritten Informationsabends wird in den Besuchsdienst eingeladen und der Prospekt an alle Anwesenden verteilt. Eine Liste liegt aus, in die Interessierte ihren Namen eintragen können. Die Projektgruppe lädt zur Mitarbeit ein: Menschen besuchen – weil das verbindet!
Projektteam Ditzingen: Eva Knoblauch, in: Evangelische Landeskirche in Württemberg / Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V. (Hrsg.) V.i.S.d.P. Dr. Antje Fetzer, Ich will euch tragen. Handbuch, Arbeitshilfe für die Seelsorge in der Altenpflege, 2006, S. 179-181.