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Sein Lassen

Gedicht von Peter Goes

Ich möchte mich
dem fließenden Strom
überlassen
den Winden
der Sonne am Meer
und den Dingen
wie sie durch
Wellen an mein
Ufer geschwemmt werden.

Beschwörungen loslassen
Haben und Rechthaben
Wollen und Klammern
Gekränktheit
vergebliche Zwänge.

Allem das Sein lassen
begrenztem Geschick
hingegeben
dem Gefühl
des Augenblicks
eingeholt durch die
Lebendigkeit der Sinne.

Und immer wieder
Abschied nehmen
von Menschen und Dingen
mich selbst
als einen Tropfen im Strom
des Lebendigen fühlen.

© Peter Goes, aus: Viel Leben drängt ans Licht, Gedichte

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