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Das Logo der AltenPflegeHeimSeelsorge

Ein alter Baum

Ein alter Baum mit der Perspektive des Kreuzes

Ein alter Baum mit der Perspektive des Kreuzes

Gewachsen in vielen langen Jahren, im Wechselspiel von Sonne und Regen,
von Kälte und Wärme; und doch geborgen im zuverlässigen Rhythmus der Jahreszeiten.
Ein schönes Bild für das Alter.
Zu schön vielleicht, wäre da nicht das Kreuz, das das Bild des Baumes durchbricht.
Es ist das Kreuz, in dem Gott dem Menschen nahe ist, der an der Grenze des Lebens steht. Es ist aber auch das Kreuz Jesu, das gerade an der Grenze unseres Lebens die Hoffnung aufscheinen lässt und dem in der Erde verwurzelten Baum den weiten Horizont des Himmels eröffnet.
Ein alter Baum mit der Perspektive des Kreuzes als Bild für die Verheißung des Psalm 92:

"Denn die gepflanzt sind im Hause des Hern werden in den Vorhöfen unseres Gottes grünen. Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein."

PSALM 92

© aus: Flyer der AltenPflegeHeimSeelsorge in Württemberg

AltenPflegeHeimSeelsorge oder kurz: APHS

Seelsorge an alten und pflegebedürftigen heißt einzutauchen in ein komplexes und vielschichtiges Beziehungsgeschehen. Zu nennen ist zunächst der alte und bedürftige Mensch selbst, der zuhause oder in einem Altenpflegeheim versorgt wird. Desweiteren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten und stationären Altenhilfe und die Angehörigen. Und schließlich die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Seelsorgenden.

Das Kunstwort AltenPflegeHeimSeelsorge oder abgekürzt: APHS im Logo der Evangelischen AltenPflegeHeimSeelsorge der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nimmt diese Komplexität auf und versucht, mit den vier einzelnen Wörtern den Beziehungsreichtum zum Ausdruck zu bringen. Jedes der einzelnen Wörter steht für sich und doch zugleich in enger und untrennbarer Verbindung zueinander.

Zu den einzelnen Wörtern selbst:
Alten
– Im Zentrum steht der Mensch der vierten Altersgeneration ab ca. 85 Jahre.

Pflege – Im Blick sind die Mitarbeitenden der ambulanten und stationären Altenhilfe. Mit ihrem Dienst leisten sie einen unschätzbaren Dienst für und in der Gesellschaft. Zugleich werden sie aber marginalisiert, weil der Altenpflege gesellschaftlich ein sehr geringer Stellenwert beigemessen wird. Durch den wachsenden Kostendruck und einer Überreglementierung im Hilfesystem nimmt außerdem die physische und psychische Belastung dieses Berufsstandes mehr und mehr zu.

Heim – Trotz Ambulantisierung ist das Altenpflegeheim ein unersetzlicher Bestandteil der Altenhilfe. Im Zuge einer immer älter werdenden Gesellschaft wächst die Zahl beständig. Darüber hinaus hat sich die Institution Heim nachhaltig verändert. Stichworte wie Multimorbidität, Verkürzung der Wohndauer und Demenz stehen dafür.

Seelsorge – Neben aller pflegerischen und psychosozialen Betreuung ist damit der Trost gemeint, den sich der Mensch selbst nicht geben kann und der im Zuspruch des Wortes Gottes erfahrbar und lebendig wird. Das schließt zugleich einen Seelsorgebegriff ein, der – von der Pastoralpsychologie herkommend – ganz am Menschen orientiert ist.

Zur Beziehung unter- und zueinander:
Alten –
PflegeHeim - Seelsorge: Der Horizont und die Weite einer Seelsorge für die 4.Altersgeneration reicht über das Pflegeheim hinaus und schließt auch den häuslichen Bereich mit ein. Altenseelsorge ist Gemeindeseelsorge und umgekehrt.

Alten - PflegeHeimSeelsorge: Eine besondere Aufgabe der Altenseelsorge liegt auf dem Altenpflegeheim. Die seelsorglichen Herausforderungen dieses kirchlichen Handlungsfeldes fokussieren sich hier, z.B. im Umgang mit dementiell erkrankten Menschen oder in der starken Auseinandersetzung  mit der Endlichkeit des Lebens.

Alten - Pflege - HeimSeelsorge: Die Herausforderungen und Anforderungen eines Pflegeheims bedürfen einer besonderen seelsorglichen Qualifikation und Ausbildung der haupt- oder ehrenamtlich Seelsorgenden. Insofern ist die Altenseelsorge auch Spezialseelsorge wie z.B. die Krankenhausseelsorge.

Alten - PflegeHeimSeelsorge: Seelsorge im Altenpflegeheim taucht ein in das System „Heim“. Hier gelten eigene Regeln und Gesetzmäßigkeiten. Das erfordert von den Seelsorgenden ein hohes Maß an Soziabilität und zugleich die Bereitschaft, sich auf diese „andere Welt“ einzulassen.

© Pfarrer Reiner Zeyher, Stuttgart

Das Logo zum Herunterladen

Das Logo der AltenPflegeHeimSeelsorge (APHS) in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) steht Ihnen auch als Datei zum Herunterladen zur Verfügung. Sie finden es unter folgendem Link.

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