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Ausblick

Die Impulse dieses Papiers können auf verschiedenen Ebenen aufgenommen werden:

Landeskirche und Kirchenbezirke sind gefragt, geeignete Rahmenbedingungen für die Seelsorge vor Ort zu schaffen. Durch die Ausweisung von Dienstaufträgen und die Unterstützung von Gemeinden, die sich konzeptionell mit dem Thema Seelsorge in Pflegeheimen beschäftigen, kommt ihnen eine wichtige Rolle zu. Dazu kommt die Verantwortung der Landeskirche für geeignete Fortbildungsmaßnahmen.

Die Kirchengemeinden können – in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Heim - eine Konzeption ihrer seelsorgerlichen Angebote für die Pflegeheime erarbeiten. Den Gemeinden bietet sich so die Chance, ihre Potentiale zu nutzen, um in der Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen und Heimmitarbeitenden gute seelsorgerliche Arbeit im Heim zu leisten. Davon wird auch die Gemeinde profitieren, indem sie an Profil gewinnt und die Seelsorge im Pflegeheim auch auf die Gemeinde rückwirkt und ausstrahlt.

Die diakonischen Heimträger stehen vor der Aufgabe einer konzeptionellen Klärung der Seelsor-ge in ihren Einrichtungen. Auch hier stellt sich die Frage nach Zielen, Prioritäten, Kooperationen, konkreten – kleineren und größeren – Handlungsschritten und Verantwortlichkeiten. Die Einbeziehung der Seelsorge in die tägliche Arbeit kann der von den finanziellen und gesetzlichen Rahmenbedingungen nahegelegten Engführung auf die „Leibsorge“ entgegenwirken. Davon profitieren zunächst die Bewohner, aber auch die Mitarbeitenden, die ihre Arbeit als sinnvoller er-leben, sowie das Heim, das an Qualität und Profil gewinnt. Die Heime verfügen (strukturell und in ihren Mitarbeitenden) über die entsprechenden Potentiale, die es zu nutzen und zu fördern gilt, um – in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde - ganzheitliche Pflege zu leisten.

Ein entscheidender Faktor bei der Umsetzung der in diesem Papier ausgeführten Impulse wird die Bereitschaft zur Zusammenarbeit sein. Bei der konzeptionellen Arbeit und bei der praktischen Umsetzung wird viel davon abhängen, inwieweit es gelingt, möglichst viele der beteiligten Personen, Gruppen und Institutionen am Prozess und der Arbeit zu beteiligen.

Mögen die Impulse auf fruchtbaren Boden fallen, damit in vielen Heimen und Kirchengemeinden die Seelsorge sich zum Wohl der Menschen weiterentwickelt.

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Evangelische Landeskirche in Württemberg Diakonie - Stark für Andere