Zu den Inhalten springen

Servicenavigation

Schriftgröße
Schrift größerSchrift größer
Kontrast Kontrast ändern
||Start > Leben im Alter > ABC Seelsorge im Alter > E-H > G
Beginn Inhalte
G wie ...

G wie ...

Geriatrie

Gerontologie,

Gottesbeziehung

Geriatrie: Die Geriatrie oder Altersheilkunde ist das medizinische Fachgebiet für die Krankheiten des alternden Menschen. Dies betrifft vor allem Krankheitsbilder aus den Bereichen der Inneren Medizin, der Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie (Gerontopsychiatrie). Das Besondere der Geriatrie ist dabei der fächerübergreifende, multiprofessionelle Ansatz, die Integration von Akutbehandlung und Rehabilitation und die besondere Berücksichtigung alterstypischer Prozesse. Geriatrie ist nicht mit der Palliativmedizin zu verwechseln, die nicht für Heilung, sondern für Beschwerdelinderung steht. Die Geriatrie hat vielmehr zum Ziel, dem alternden Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen. Dabei ist der Geriater hauptsächlich beim Vorliegen von Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität) gefragt, die den einzelnen Arzt der jeweiligen medizinischen Disziplin aufgrund vielfältiger Verflechtungen überfordern.
In der Geriatrie kommt das sogenannte bio-psycho-soziale Krankheitsmodell zum Einsatz, das das Zusammenwirken zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Faktoren berücksichtigt. Das findet seinen Niederschlag in neuen Strukturen und Konzepten: dem Therapeutischen Team, dem Geriatrischen Assessment, der Diagnostik und Behandlung der Alterssyndrome wie z. B. Sturz, Gebrechlichkeit, Demenz.
Weitere Informationen finden sich in einem „Grundsatzartikel“ von Geriater Dr. med. Martin Runge, Aerpah-Klinik Esslingen-Kennenburg.
 
Gerontologie ist die Wissenschaft, die sich mit der Erforschung des Alters und altersbedingter Veränderungen beschäftigt (griech.: ´geron´=  Greis; ´logos´= Lehre). Dies geschieht in Vernetzung verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen: Biologische, medizinische, psychologische, sozio-kulturelle und historische Erkenntnisse fließen zusammen, um das Phänomen Alter zu beschreiben.

Die Gottesbeziehung eines Menschen entwickelt sich im Verlauf eines Lebens in Kontinuität, mit Brüchen und Widerständen. Jeder Mensch hat seine individuelle Geschichte in seiner Beziehung zu Gott. Diese gilt es sensibel wahrzunehmen und seelsorglich aufzunehmen. Beobachten lässt sich, dass Menschen der jetzigen älteren Generation häufig kirchliche Bezüge haben und daran im Alter anknüpfen können, z.B. indem sie viele Lieder und Gebete auswendig singen und sprechen können. In den nachfolgenden Generationen wird dieser Fundus abnehmen, und es wird neue religiöse Zugänge

 

Hauptnavigation unten
Servicenavigation unten
Evangelische Landeskirche in Württemberg Diakonie - Stark für Andere